Durch Finanzierungslücken in Bundeshaushalt und EU-Fonds steht die psychosoziale Versorgung von Geflüchteten kurz vor dem Zusammenbruch. Ohne Sofortmaßnahmen wird ab Januar an einigen der 51 Standorte bis zu 60 % des Fachpersonals entlassen. Besonders betroffen sind traumatisierte…
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Nur 3,3 Prozent des Bedarfs gedeckt: Schwere Versorgungslücke für Überlebende von Folter und Gewalt
Lediglich ein Bruchteil des psychosozialen Versorgungsbedarfs von Menschen, die vor Folter und schwerer Gewalt nach Deutschland geflüchtet sind, kann gedeckt werden: Nur 3,3 Prozent erhalten die dringend benötigte Unterstützung. Das zeigt der heute veröffentlichte Bericht „Flucht und…
weiterlesenWeltflüchtlingstag:Gesundheit ist ein Menschenrecht – für alle
Die neue Regierung hat seit ihrer Amtseinführung kein Geheimnis daraus gemacht, das Asylrecht weiter einschränken zu wollen. Dafür ist sie offenbar auch bereit, über allgemeine Menschenreche hinwegzusehen. Neben rechtswidrigen Zurückweisungen an der Grenze und mehr Abschiebungen, wird oft…
weiterlesenAfghanische Ortskräfte und Aktivist*innen im Stich gelassen: Bundesregierung wird Verantwortung nicht gerecht
Die tragischen Gewalttaten in Aschaffenburg und München werden politisch instrumentalisiert, um Abschiebungen nach Afghanistan zu rechtfertigen. Dabei droht die Verantwortung der Bundesregierung für die Gefährdung vieler Afghan*innen, die als Ortskräfte die Bundeswehr unterstützten, in…
weiterlesenMehr Therapieplätze? Warum geflüchtete Menschen nicht von Lauterbachs neuer Ermächtigungsregelung profitieren werden
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich nach der schrecklichen Tat in Aschaffenburg in die Debatte um die psychosoziale Versorgung von Geflüchteten eingeschaltet. Er warnte davor, dass sie „ohne Therapie“ ein „Sicherheitsrisiko“ darstellten. Die von ihm vorgeschlagene Lösung…
weiterlesenGesundheits- und Familienausschuss im Gespräch: Versorgungslücken durch die GEAS-Reform vorbeugen
Die jetzt anstehende Umsetzung der GEAS-Reformen muss zwingend auch den Schutz- und Versorgungslücken vorbeugen, die durch Änderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht bevorstehen. Darüber haben wir am Welttag für seelische Gesundheit Mitglieder des Gesundheits- und Familienausschuss informiert….
weiterlesenZum Welttag für psychische Gesundheit
Anlässlich des Welttags für psychische Gesundheit fordern die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e. V.) und der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e. V.) einen stärkeren Schutz der psychischen…
weiterlesenBedrohte afghanische Menschenrechtler*innen dürfen nicht ihrem Schicksal überlassen werden
Berlin, 15. August 2024 – Drei Jahre nach der Machtübernahme der Taliban sind Menschen in Afghanistan, die sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben, stärker gefährdet denn je. Auch Afghan*innen, die bereits in Deutschland sind, machen sich zu Recht große Sorgen um…
weiterlesenGeflüchteten steht psychosoziale Unterstützung als Schlüssel für Teilhabe und Integration kaum zur Verfügung
Pressemitteilung zum Weltflüchtlingstag 2024/Innenminister*innenkonferenz Berlin, 19. Juni 2024 – Während die Zahl geflüchteter Menschen einen neuen Höchststand erreicht, werden die notwendigen Versorgungsstrukturen in Deutschland unzureichend gefördert. Lediglich 3,1 Prozent des…
weiterlesenRückführungsoffensive der Ampelkoalition: Politik im Widerspruch zu den Menschenrechten
Pressemitteilung, 18.1.2024 Inmitten eines gesellschaftlichen Klimas massiver Bedrohungen von Menschen, der Demokratie und einer menschenrechtsorientierten Gesellschaft und geprägt von Deportationsfantasien Rechtsextremer wie der AfD soll das monatelang umstrittene „Rückführungspaket“…
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