Versorgung & Bedarf
Geflüchtete haben in ihren Herkunftsländern und auf der Flucht oft schwere Gewalt erlebt. Die Unsicherheit während des Asylverfahrens und die Unterbringung in Massenunterkünften sind oft zusätzlich belastend. Die Hürden auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben sind hoch und vor allem für traumatisierte Geflüchtete manchmal nicht ohne psychosoziale Unterstützung zu bewältigen.
Ob in Deutschland ausreichend Unterstützungsangebote für psychisch belastete Geflüchtete zur Verfügung stehen, wie zugänglich psychotherapeutische Versorgung ist und wie viele geflüchtete Menschen letztlich in- und außerhalb des Gesundheitssystems versorgt werden können, wird in Deutschland nach wie vor kaum diskutiert.
Die BAfF stellt jährlich aktualisierte Analysen zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern zur Verfügung, um die Diskussion voranzubringen und konkrete Forderungen aufzustellen.
23. Juni 2026
Positionspapier: Gleiche Versorgung für alle Kinder
Mit Inkrafttreten der europäischen Asylregeln haben mehrere Kinderschutzorganisationen, soziale Träger und der Bundesverband Psychosozialer Zentren ihre Forderungen nach einer bedarfsgerechten Versorgung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen erneuert. Schutzbedarfe sollen demnach frühzeitig erkannt, der Zugang zur gesundheitlichen Regelversorgung geschaffen und die psychosoziale Versorgungsstruktur substantiell gestärkt werden. Das ausführliche Positionspapier finden Sie hier (Link) Offensichtlich ist: Viele […]
17. Juni 2026
Versorgungsbericht 2026: Fokus „Ländlicher Raum“
Weltflüchtlingstag 2026 Psychosoziale Versorgung für Überlebende von Krieg, Folter und Flucht weist besonders im ländlichen Raum massive Lücken auf. Berlin, 18. Juni 2026. Eine neue Datenerhebung zeigt, wie groß die Lücke in der psychosozialen Versorgung geflüchteter Menschen bleibt: Die 51 Psychosozialen Zentren für Geflüchtete unterstützen zwar mit fast 33.000 Klient*innen so viele Menschen wie nie […]
19. Mai 2026
Nur 4,4 Prozent Versorgung in Rheinland-Pfalz: Psychosoziale Zentren begrüßen Koalitionsvertrag und warnen vor massiver Unterversorgung
Nur 4,4 Prozent der geflüchteten Menschen mit psychosozialem oder psychotherapeutischem Unterstützungsbedarf erreichen in Rheinland-Pfalz derzeit ein spezialisiertes Angebot. Das zeigt der aktuelle psychosoziale Versorgungsbericht für Rheinland-Pfalz. Trotz erheblicher Fortschritte beim Ausbau der Psychosozialen Zentren erbt die nächste Legislatur also eine massive Versorgungslücke. Der Bundesverband Psychosozialer Zentren begrüßt deshalb die Ankündigungen von CDU und SPD im […]