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Sharing Knowledge and Practices

Sharing Knowledge and Practices – Professionals from the Western Balkans and Germany on holistic support for refugees and survivors of human rights violations

Dieses Projekt zielt darauf ab, die Qualität und Nachhaltigkeit von psychologischen und psychosozialen Unterstützungsdiensten für Überlebende von Menschenrechtsverletzungen (d.h. Überlebende von Menschenhandel, Folter und Flucht) in den westlichen Balkanstaaten und Deutschland zu stärken und zu verbessern. Dies geschieht durch Kapazitätsstärkung nationaler und internationaler Netzwerke und Institutionen, die in dem Bereich arbeiten.

Langfristiges Ziel ist es, durch die Zusammenarbeit von Akteur*innen in den Ländern des westlichen Balkans und in Deutschland ein Netzwerk von gleichgesinnten Fachleuten im Bereich der Verknüpfung von Gesundheitspolitik und Menschenrechten zu schaffen. Begleitet werden sie dabei von der BAfF und ihrem europäischen Netzwerk (EURONET).

Laufzeit: 01.10.2021 – 30.09.2022

Das Projekt bringt eine Gruppe von 15 Fachkräften in engen Austausch – zehn von Nichtregierungsorganisationen auf dem westlichen Balkan und fünf von BAfF-Mitgliedsorganisationen, den so genannten Psychosozialen Zentren, in Deutschland. Die Gruppe trifft sich regelmäßig online und – wenn es die Pandemie-Situation erlaubt – auf Studienreisen in Deutschland und auf dem Westbalkan. Im Fokus steht dabei die gegenseitige Unterstützung und Kapazitätsstärkung im Hinblick auf praxisbezogene Ansätze, theoretisches Wissen in der psychosozialen Betreuung und Behandlungsansätzen.

Mitarbeiter*innen der BAfF und eine Beraterin aus dem BAfF-Netzwerk fördern den Austausch unter den Fachleuten, fungieren als Koordinator*innen und sichern die Qualität der Capacity Building-Maßnahmen. Dabei stehen die folgenden Themen im Mittelpunkt des Austauschs, der einen geschützten Raum für den fachlichen Austausch und das gegenseitige Lernen bietet:

  • Unterstützende professionelle Netzwerke im Kontext von Zwangsmigration und Menschenrechtsverletzungen
  • Unterstützung des Personals, Mitarbeiter*innen- und Selbstfürsorge
  • Interdisziplinäre Dokumentation und ganzheitliche Rehabilitation von Folter
  • Gute Praxis in der Betreuung von Flüchtlingen und Überlebenden von Folter in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychotherapie, Medizin und Aktivismus – spezifische Ansätze (einschließlich der Kenntnis der Traumabewältigung und seiner Folgen in Krisensituationen)

Projektförderer

Das Projekt wird durch Mittel der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen eines Zuschussvertrags finanziert.