Geflüchtete Kinder und Jugendliche

(CC0 andreasfuchs8732 I pixabay.com)

Traumafolgen bei geflüchtete Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche mit Fluchtbiografie werden oft schon sehr früh Zeug*innen von menschengemachter Gewalt oder erleben diese sogar als direkt gegen sie gerichtet. Sie erleben direkt oder indirekt Bedrohung, Gewalt, Verfolgung und Krieg, den Tod von Freund*innen und Familienangehörigen, sowie Inhaftierungen, Misshandlungen und Folter in Gefängnissen.

Das häufigere Erleben von traumatisierenden Situationen wird durch eine Studie aus den Niederlanden deutlich, die zeigt, dass etwa 23 % der begleiteten Kinder körperlich misshandelt und etwa 8 % sexuell missbraucht werden, wohingegen 63 % der unbegleiteten Minderjährigen körperlich und 20 % sexuell misshandelt wurden (bei Jungen: 12 %, bei Mädchen: 39 %) (Bean, Derluyn, Eurelings-Bontekoe, Broekaert, & Spinhoven, 2007).

Diese Erlebnisse können vielfältige und oft schlecht zuzuordnende Folgen für die psychische Gesundheit, die Entwicklung und das soziale Verhalten der Heranwachsenden haben. Studien zeigen, dass bei mehr als der Hälfte der geflüchteten Kindern in Deutschland psychologische Belastungssymptome vorliegen und 40 % der Kinder durch die Erlebnisse vor, während und nach der Flucht u. a. in der Schule, aber auch in zwischenmenschlichen Interaktionen deutlich eingeschränkt sind (Gavranidou, Niemiec, Magg, & Rosner, 2008).

Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des BumF zeigen, dass nach Angaben von 57,9 % der befragten Fachkräfte, die Jugendlichen oft bzw. sehr oft von Gewalt- und Missbrauchserfahrungen und laut 59,6 % der Befragten Erkrankungen und psychische Belastungen oft bzw. sehr oft eine Beeinträchtigung des Alltags der Kinder und Jugendlichen darstellen (Karpenstein & Klaus, 2019, S. 14). Auffällig ist, dass die Erfahrung von Rassismus in sämtlichen Lebensbereichen – im Bildungsbereich, im Asylverfahren, bei der Wohnungs- und Arbeitssuche und nicht zuletzt im Bereich der Gesundheitsversorgung – von vielen Fachkräften als relevante Alltagsbeeinträchtigung der Jugendlichen benannt wird (Karpenstein & Klaus, 2019, S. 18).

Prävalenzen

Doch nicht alle Kinder und Jugendliche, die traumatischen Situationen ausgesetzt waren, entwickeln auch eine Traumafolgestörung. Auch bei Kindern und Jugendlichen werden Prävalenzstudien durchgeführt, um Aussagen darüber treffen zu können, wie die Häufigkeit psychischer Störungen bei minderjährigen Geflüchteten ist. Studien konnten zeigen, dass Prävalenzen für PTSD bei begleiteten und unbegleiteten Minderjährigen zwischen 14 % bis 60 % (Metzner, Reher, Kindler, & Pawils, 2016; Spallek et al., 2016) und für Depressionen zwischen 6 % bis etwa 36 % (Metzner et al., 2016) liegen. Die Prävalenzen bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen sind im Vergleich zu Gleichaltrigen der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöht. Kinder und Jugendliche in Deutschland haben nach repräsentativen Untersuchungen eine Prävalenz von 1,3 % für PTSD (Perkonigg, Kessler, Storz, & Wittchen, 2000) und eine Prävalenz von etwa 5 % für Depressionen (Ravens-Sieberer, Wille, Bettge, & Erhart, 2007).

Symptome

Traumatisierte Kinder und Jugendliche berichten oft über immer wiederkehrende, lebhafte Bilder und Geräusche des traumatischen Ereignisses, sie leiden häufig unter starken Angst- und Schlafstörungen, haben Albträume, zeigen Störungen des Appetits, psychosomatische Symptome und oft starke Ängste (Fazel, Reed, Panter-Brick, & Stein, 2012). Es gibt aber auch Besonderheiten, in denen sie sich von Erwachsenen unterscheiden. Sie zeigen z.B.  sogenannte „regressive Verhaltensweisen“, also Handlungen, die für deutlich jüngere Kinder typisch sind und über die das Kind sich eigentlich bereits hinausentwickelt hatte: Kinder sprechen vielleicht wieder eine eher kleinkindliche Sprache, nässen wieder ein, beherrschen plötzlich Fähigkeiten nicht mehr, die sie schon gut erlernt hatten. Ebenso kann es aber auch vorkommen, dass sich ein Kind ungewöhnlich „erwachsen“ zeigt.

Einfluss der Lebenssituation

In oder nach Belastungssituationen suchen Kinder und Jugendliche in der Regel ihre direkten Bezugspersonen auf. Doch oft haben auch diese Bezugspersonen, ihre Eltern, Verwandte oder Freund*innen, mit der prekären Lebenssituation, der Isolation und Unsicherheit und der damit einhergehenden Destabilisierung zu kämpfen. Manchmal sind sie auch im Herkunftsland verblieben oder es besteht aus bestimmten Gründen, die auch die Flucht bedingt haben können, kein Kontakt mehr. Neben dem Bedürfnis nach sozialen Kontakten und familiärer Unterstützung treten selbstverständlich auch die für das Kindes- und Jugendalter typischen Konflikte, Entwicklungsaufgaben und Ablöseprozesse auf. Bei Jugendlichen mit Fluchterfahrungen kommt hinzu, dass es in der Vergangenheit oft zu einem plötzlichen und radikalen Zwang zur Autonomie kam, der individuell unterschiedlich bewältigt wurde und wird. Hinsichtlich der Betreuung besteht daher häufig einerseits der große Wunsch nach Selbstständigkeit, andererseits aber auch der Wunsch nach Verantwortungsabnahme, Unterstützung und Begleitung bei z. B. Behördenterminen.

Versorgungssituation in Deutschland

Die Versorgung von minderjährigen Geflüchteten, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, erfolgt in Deutschland bisher v. a. in spezialisierten psychosozialen Behandlungszentren. In den psychosozialen Zentren wird auf den besonderen Bedarf einzelfallorientiert eingegangen, durch eine Therapie bei Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut*innen, durch die Begleitung bei behördlichen und schulischen Angelegenheiten, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und in der Bewältigung des aufenthaltsrechtlichen Verfahrens. Dabei ist auch die Kooperation mit Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen, Jugendämtern und den Eltern (bzw. bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen den Vormündern) ein essentieller Bestandteil des Unterstützungsangebots.

Insgesamt sind etwa 16 % aller Klient*innen in den 37 Psychosozialen Zentren minderjährig. Von den insgesamt etwa 3.368 minderjährigen Geflüchteten in allen Psychosozialen Zentren ist etwa die Hälfte (53 %) gemeinsam mit ihren Familien geflohen, die andere Hälfte (47 %) als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) nach Deutschland gekommen (mehr dazu in den Versorgungsberichten der BafF: http://www.baff-zentren.org/veroeffentlichungen-der-baff/versorgungsberichte-der-baff/)). Pro Woche gehen in einem Zentrum etwa 4-5 Neuanfragen für Therapien im Kinder- und Jugendbereich ein, die auf die Warteliste verwiesen werden müssen. Auch im Jahr 2017 mussten die Psychosozialen Zentren 40 % der Anfragen ablehnen (Baron & Flory, 2019, S. 110). Betroffene wurden weiterverwiesen oder auf lange Wartelisten gesetzt. Die Wartezeiten auf einen Therapieplatz liegen bei durchschnittlich 7 Monate.

Dem Bedarf Hilfe suchender Jugendlicher mit Fluchterfahrungen können die inzwischen 42 Psychosozialen Zentren nicht hinreichend nachkommen. Hinzu kommt, dass in den Psychosozialen Zentren auch meist nur die jungen Geflüchteten ankommen, die entweder eigenständig in der Lage sind, sich Hilfe zu holen oder hinter denen engagierte Sozialarbeiter*innen oder Vormunde stehen. Die jungen Geflüchteten, die z.B. aufgrund ihrer psychischen Belastung nicht in der Lage sind, sich passende Hilfe zu suchen oder die Gruppe, die nicht das Glück engagierter Sozialarbeiter*innen und Vormunde haben, kommt gar nicht erst in den Zentren an, wobei der Bedarf bei dieser Gruppe noch viel größer einzuschätzen ist.

Bei der Vermittlung in die Regelversorgung kommt es jedoch auch zu vielen Hürden, da die niedergelassenen Therapeut*innen auf die besondere Situation der geflüchteten Klient*innen meist nicht vorbereitet sind. Es fehlt an asylrechtlicher Expertise, Probleme bei der Finanzierung und dem Finden von passenden Sprachmittler*innen, Vorbehalte bezüglich der Klient*innen, Unsicherheiten in der Kostenerstattung der Therapien, etc. Diese Situation ist für viele Betroffene äußerst problematisch, zum einen aufgrund drohender Chronifizierungen, zum anderen aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Therapiemotivation.

Es müssen Bedingungen bereitgestellt und weitere sichere Orte geschaffen werden, die ein Leben nach Folter, Flucht und Vertreibung für geflüchtete Kinder und Jugendliche möglich macht. Eine frühzeitige und systematische Identifikation sowie ein gleichberechtigter Zugang zu den Angeboten des Gesundheitssystems und Ausbau der Behandlungskapazitäten innerhalb und außerhalb der Psychosozialen Zentren muss erfolgen und die Ausrichtung der Behandlungen an den Bedarfen der jugendlichen Geflüchteten muss Ausgangs- und Zielpunkt der politischen Umgestaltungsprozesse sein.

Weitere Informationen

Recherche zu psychosozialen Folgen von Sammelunterkünften für geflüchtete Kinder.

Durch die Isolation von Familien auf engstem Raum, die Fremdbestimmung und die massive Unterversorgung psychisch erkrankter Personen bestehen besorgniserregende Konsequenzen für den Gesundheitszustand und das Kindeswohl. Bewohner*innen schilderten eindrücklich, wie sehr sie darunter litten, dass es für ihre Kinder keine sicheren Rückzugsräume und keine Ruhe zum Lernen oder zum Spielen gibt. Angst und bedrohliche Situationen gehörten in großen Massenunterkünften zum Alltag. mehr.

Kein Ort für Kinder – Zur Lebenssituation von minderjährigen Geflüchteten in Aufnahmeeinrichtungen

Die terre des hommes-Recherche skizziert die Entwicklung der Aufnahmebedingungen und ihre Auswirkungen auf Kinder seit dem Jahr 2015. Dabei wird die bisherige Fokussierung der öffentlichen Debatte und Kritik an den AnkER-Einrichtungen in Bayern durch den Blick auf die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen erweitert. mehr

Arbeitshilfe zur Beantragung der Kostenübernahme von Therapie mit minderjährigen Geflüchteten und jungen Volljährigen

Für die Beantragung von Therapien für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund gelten gegenüber der Beantragung von Therapien für erwachsene Geflüchtete einige Besonderheiten. Es ist zunächst zu unterscheiden, ob es sich um Kinder und Jugendliche handelt, die unbegleitet oder in Begleitung der Eltern oder einer anderen erziehungs- insbesondere sorgeberechtigten Person eingereist sind. mehr

Kostenloses E-Learning-Programm für Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte, die mit geflüchteten, traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Gemeinsames Projekt der Bundesweiter Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), Augeo Foundation und Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), terre des hommes Deutschland und Freudenberg Stiftung

Hier geht’s zum Programm: www.trauma-sensibel.de

Arbeitshilfe: Das Asylverfahren bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Soll ein Asylantrag gestellt werden? Gibt es Alternativen im Aufenthaltsrecht? Was muss bei einem Asylantrag für unbegleitete Minderjährige aus sogenannten sicheren Herkuntsländern beachtet werden? Und welche Auswirkungen gibt es bei einer Vormundschaftsbestellung über das 18. Lebensjahr hinaus?

Auf diese und viele weitere Fragen speziell für Jugendämter, Vormund*innen und Betreuer*innen geht die Arbeitshilfe vom Flüchtlingsrat Thüringen e.V. und dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. ein.

mehr zur Arbeitshilfe

Arbeitshilfe: Abschiebung und (unbegleitete) junge Geflüchtete

Abschiebungen von unbegleiteten Minderjährigen sind nicht per se rechtswidrig. Aber die Anforderungen an die Vollziehung durch die Behörden sind hoch und in vielen Fällen kaum zu erfüllen. Elementar ist es bei der Betreuung und Unterstützung von unbegleiteten Minderjährigen, diese Anforderungen und Rechte zu kennen, die den Betroffenen bei eine (drohenden) Abschiebung zustehen.

Gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Jonathan Leuschner aus Frankfurt am Main und Nerea González Méndez de Vigo vom Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) hat die BAfF die Arbeitshilfe „Abschiebung und (unbegleitete) junge Geflüchtete – Rechtlicher Rahmen und Handlungsoptionen der Kinder- und Jugendhilfe“ erstellt.

Die Arbeitshilfe als pdf

Artikel im sozialmagazin „Trauma und Traumasensibilität in der Arbeit mit jungen Geflüchteten“

zusammen mit Johanna Karpenstein vom BumF wurde ein Beitrag verfasst, der die rechtlichen, gesellschaftlichen und versorgungspolitischen Rahmenbedingungen der Unterstützung junger Geflüchteter aufzeigt. Die Autor_innen plädieren für eine parteiliche und fachkompetente Soziale Arbeit sowie die Ablehnung von Versorgungsstrukturen zweiter Klasse durch vermeintlich innovative psychosoziale Angebote.

Der Artikel oder auch die gesamte Ausgabe „Trauma“ des sozialmagazins kann hier bestellt werden.

Artikel: „Wer ist hier schutzbedürftig?! Junge Geflüchtete zwischen Selbstbestimmung, Trauma und Sicherheitsdiskurs in der Psychosozialen Versorgung“

Der Artikel von Leonie Teigler und Lea Flory (BAfF e.V.) wirft einen kritischen Blick auf die Versorgung von traumatisierten jungen Geflüchteten, skizziert alte und neue Ansätze der Versorgung und analysiert vor allem den Trend von „innovativen“ psychotherapeutischen Interventionen.

Der Artikel oder auch die gesamte Ausgabe „Jetzt erst recht! Geflüchtete in der Jugendhilfe“ des Forums Erziehungshilfen kann hier bestellt werden.

Buch: „Zwischen Barrieren, Träumen und Selbstorganisation. Erfahrungen junger Geflüchteter“ (Autor*innenkollektiv Jugendliche ohne Grenzen)

Anfang 2018 wurde das Autor*innenkollektiv gefragt, ob sie in der Buchreihe “Fluchtaspekte” direkt zu Wort kommen wollen. Da normalerweise über junge Geflüchtete geschrieben wird, sie aber selten federführend den Prozess gestalten, haben sie dieses Buch geschrieben. In Workshops wurde über verschiedene Themen wie Schule, Therapie, Empowerment und Selbstorganisation gesprochen, Lebensgeschichten erzählt und über  Erfahrungen – die guten und die schlechten – ausgetauscht. Diese unterschiedlichen Erzählungen sind im Buch zusammengefasst und veröffentlicht worden.

Mehr Informationen zu Jugendliche ohne Grenzen (JOG).

Das Buch kann hier bestellt werden.

Literatur

Baron, J., & Flory, L. (2019). Versorgungsbericht – Zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern. 5. aktualisierte Auflage. Berlin: Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosoziale n Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V.

Bean, T., Derluyn, I., Eurelings-Bontekoe, E., Broekaert, E., & Spinhoven, P. (2007). Comparing psychological distress, traumatic stress reactions, and experiences of unaccompanied refugee minors with experiences of adolescents accompanied by parents. The Journal of Nervous and Mental Disease, 195(4), 288–297. https://doi.org/10.1097/01.nmd.0000243751.49499.93

Fazel, M., Reed, R. V., Panter-Brick, C., & Stein, A. (2012). Mental health of displaced and refugee children resettled in high-income countries: risk and protective factors. The Lancet, 379(9812), 266–282. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(11)60051-2

Gavranidou, M., Niemiec, B., Magg, B., & Rosner, R. (2008). Traumatische Erfahrungen, aktuelle Lebensbedingungen im Exil und psychische Belastung junger Flüchtlinge. Kindheit und Entwicklung, 17(4), 224–231. https://doi.org/10.1026/0942-5403.17.4.224

Karpenstein, J., & Klaus, T. (2019). Die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland. Abgerufen von Bundesfachverband umF website: https://b-umf.de/src/wp-content/uploads/2019/05/2019_05_20_auswertung-bumf-online-umfrage-2018.pdf

Metzner, D.-P. F., Reher, C., Kindler, H., & Pawils, S. (2016). Psychotherapeutische Versorgung von begleiteten und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Asylbewerbern mit Traumafolgestörungen in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 1–10. https://doi.org/10.1007/s00103-016-2340-9

Perkonigg, A., Kessler, R. C., Storz, S., & Wittchen, H.-U. (2000). Traumatic events and post-traumatic stress disorder in the community: prevalence,risk factors and comorbidity. Acta Psychiatrica Scandinavica, 101(1), 46–59. https://doi.org/10.1034/j.1600-0447.2000.101001046.x

Ravens-Sieberer, U., Wille, N., Bettge, S., & Erhart, M. (2007). Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 50(5–6), 871–878. https://doi.org/10.1007/s00103-007-0250-6

Spallek, J., Tempes, J., Ricksgers, H., Marquardt, L., Prüfer-Krämer, L., & Krämer, A. (2016). Gesundheitliche Situation und Versorgung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge – eine Näherung anhand qualitativer und quantitativer Forschung in der Stadt Bielefeld. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 59(5), 636–641. https://doi.org/10.1007/s00103-016-2339-2