(Un-)Sichtbare Grenzen – Aktuelles aus dem Film-Projekt

(Vor-)Premiere am Weltflüchtlingstag: Unsere Filme im Kino Arsenal
(Un-)Sichtbare Grenzen

Wir haben lange darauf hin gefiebert – nun ist es soweit:
Unsere Filme aus dem Projekt „(Un-)Sichtbare Grenzen – In Szene gesetzt“ sind im Kasten!
Das haben wir am Weltflüchtlingstag, also am 20.6., gemeinsam mit den jugendlichen Flüchtlingen und den Filmschaffenden aus dem Projekt sowie einem Publikum von 100 BesucherInnen im Kino Arsenal am Potsdamer Platz gefeiert.

Begrüßt und zu ihren Werken beglückwünscht wurden die jungen Kreativen dabei ganz offiziell durch Grußworte zum einen des Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, und zum anderen der Beauftragten des Berliner Senats für Migration und Integration, Monika Lüke.

Danach haben wir die 6 Kurzfilme, die im Projekt entstanden sind, schließlich zum ersten Mal auf der großen Leinwand gezeigt und im Anschluss beim Büffet mit allen Beteiligten, Freund_innen, UnterstützerInnen und Akteur_innen der Flüchtlings- und Menschenrechtsarbeit, aber auch der Politik diskutiert.
Die Freude und der Stolz auf die gemeinsamen Werke standen allen Teilnehmenden ins Gesicht geschrieben – und auch aus unserer Sicht war die Veranstaltung ein Riesenerfolg.

Gute Nachrichten haben wir aber auch für alle, die diese grandiose Veranstaltung verpasst haben:

Ab sofort kann die DVD mit allen 6 Filmen und umfangreichem Bonusmaterial bei uns gegen eine Spende von 12 Euro (einschl. Versandkosten) mit einer E-Mail an film@baff-zentren.org bestellt werden.

Außerdem ist mit unserer (Vor-)Premiere nun auch die Festival- und Veranstaltungssaison eröffnet. Das heißt, unser gemeinsames Projekt ist noch nicht vorbei – es geht in die nächste Runde: Zum einen werden wir die Filme bei verschiedenen Kurzfilmfestivals und –wettbewerben einreichen. Zum anderen sind wir froh, über jedeN, der/ die uns einlädt, z.B. einen Menschenrechtsfilmabend, eine Filmvorführung mit Podiumsdiskussion zu organisieren, die Filme bei Tagungen und Schulungen zu zeigen und vieles mehr…
Bei Interesse freuen wir uns, wenn Ihr/ Sie unter film@baff-zentren.org Kontakt mit uns aufnehmt.

Interviews und mehr

Die Filme sind im Kasten, nun ist es Zeit einen Blick zurück zu werfen und zu fragen: wie war’s?

(Un-)Sichtbare GrenzenDazu haben wir alle Tandems gemeinsam eingeladen, um ein bisschen über ihre Filme und andere Dinge mit uns zu plaudern. Weshalb sie gemeinsam einen Film gedreht haben, wie die Zusammenarbeit verlief und ob die Tandems gerne eine Fortsetzung ihres ersten gemeinsamen Werks planen sind unter anderem Thema der kurzen Interviews mit den Filmschaffenden. Diese werden auf der bald erscheinenden DVD der entstandenen Filme als Bonusmaterial veröffentlicht.

 

Dazu kommen noch zwei Interviews mit Hintergrundinformationen. Mit Thomas Berthold, vom Bundesfachverband unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V., wurde über die Lebenssituation von jungen Flüchtlingen in Deutschland gesprochen.

(Un-)Sichtbare Grenzen – Aktuelles aus dem Film-Projekt

ExpertInnen

Zu den Herausforderungen und Grenzen von Geflüchteten in Deutschland, sowie zum Projekt und dessen Entstehung wurden Jenny Baron und Elise Bittenbinder von der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V., kurz BAfF e.V., befragt.

 

Die zweite Staffel

Die zweite Staffel des Film-Projektes steht in den letzten Zügen. Aus der gemeinsamen Arbeit unserer Tandems, bestehend aus je einem/r  Jugendlichen mit Fluchthintergrund und einer/m FilmstudentIn sind inzwischen wieder 3 sehr vielfältige Drehbücher entstanden:

Anna-Maria und Veera: Anna Maria wird 18. Der Film soll vom Erwachsenwerden, der persönlichen Verantwortung, dem Leben in Deutschland und ihre Wünsche für die Zukunft erzählen.

Gagandeep und Hannah: Im Film soll es um Einsamkeit gehen, die Schwierigkeiten eines jungen Mannes allein in einem fremden Land unter Fremden, denn Willen trotzdem hier zu bleiben, um seine Familie von hier aus zu unterstützen.

Marta und Béatrice: Ihr Film richtet sich an andere Flüchtlinge. Es soll sich darin um die schlechte Situation von Flüchtlingen in Deutschland drehen, u.a. um die Unterbringung und Geld. Gedreht werden soll in einem Raum, in welchem verschiedene Menschen aufeinander treffen und sich austauschen. Etwas unerwartetes passiert..

Unsere Tandems haben ihre Filme inzwischen bereits abgedreht und beginnen im Moment mit dem Schnitt.

Die Premiere aller Filme aus erster und zweiter Staffel des Projektes wird am 20. Juni, d.h., am Tag des Flüchtlings im Kino Arsenal am Potsdamer Platz in Berlin stattfinden. Wir sind gespannt und halten Sie auf dem Laufenden!

Aktuelle Einblicke, Fotos und Hintergründe zum Filmprojekt finden Sie auf unserem Blog: http://unsichtbaregrenzen.wordpress.com/

(Un-)Sichtbare Grenzen

Filmprojekt „(Un-)Sichtbare Grenzen“

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