Das Flüchtlingsspezifische Inklusionschart (IC_flü)

Als Ergebnis des Projekts „Daten für Taten: Indikatoren für Inklusion“  hat die BAfF gemeinsam mit dem PSZ Düsseldorf, Refugio Bremen und Refugio München ein Instrument entwickelt, das die Inklusion von Geflüchteten in verschiedene gesellschaftliche Funktionssysteme misst. Unser Ziel war es, die Ergebnisse psychosozialer Arbeit in den Zentren abzubilden und aufzuzeigen, wo Exklusion vorherrscht und somit entsprechender Interventionsbedarf besteht.

Ausgangspunkt der Entwicklungsarbeit war das Inklusionschart (IC), ein Instrument, das von Prof. Dr. Peter Pantuček-Eisenbacher am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung entwickelt wurde. Die Indikatoren des Inklusionscharts wurden gemeinsam mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis flüchtlingsspezifisch weiterentwickelt und in der Praxis der Psychosozialen Zentren evaluiert. Mit dem IC_flü steht der Flüchtlingssozialarbeit damit ein erstes kontextsensibles Instrument zur Verfügung, mit dem erhoben werden kann, inwieweit Geflüchtete Zugang zu den Leistungen der gesellschaftlichen Infrastruktur haben und diese auch tatsächlich nutzen können.

Zur Arbeit mit dem IC_flü stellen wir folgende Dokumente zur Verfügung:

Das Manual zum flüchtlingsspezifischen Inklusionschart (IC_flü):

Manual zur Inklusionschart (pdf)

Das Formular zur Anwendung der IC_flü in der Praxis:

Formular_IC_flü (docx)

Einen Fachartikel mit Hintergrundinformationen zur Entwicklungsarbeit und zur Anwendung der IC_flü, den wir in der Zeitschrift „soziales_kapital“ veröffentlicht haben:

Artikel_soziales Kapital

 

Wir danken unseren Projektpartnern, unserem wissenschaftlichen Beirat Prof. Pantucek-Eisenbacher vom Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung an der Fachhochschule St. Pölten sowie Dr. Ulrike Kluge und Simone Penka von der AG Transkulturelle Psychiatrie an der Charité Universitätsmedizin Berlin ebenso wie unseren Förderern für die Unterstützung des Projekts!

Das Projekt (Laufzeit 1/2014 – 12/2014) wurde gefördert durch den Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) und kofinanziert von medico international sowie der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Migration (KAM).

 

förderer dft