Über die BAfF

Wer wir sindBAfF-Logo

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. (BAfF) ist der Dachverband der Behandlungszentren für Opfer von Menschenrechtsverletzungen und politischer Verfolgung. Wir helfen Menschen, die unvorstellbares Leid erlebt haben. Zu uns kommen Folterüberlebende, Kriegsopfer und Kindersoldaten. Viele sind schwer traumatisiert und leiden unter ihren schrecklichen Erlebnissen.

Der eingetragene Verein ging aus einer Reihe von nationalen Treffen hervor, bei denen die Idee eines bundesweiten Bündnisses der Psychosozialen Zentren in Deutschland diskutiert wurde. In deren Folge wurde die Gründung der BAfF beschlossen und 1996 in die Tat umgesetzt.

Unsere Mitglieder

Derzeit sind in der BAfF 34 psychosoziale Behandlungszentren, Initiativen und Einrichtungen für die medizinische, psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung und Rehabilitation von Opfern von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen vernetzt. Namen und Adresse sind unter der Rubrik Einrichtungen für Folteropfer zu finden.

Finanzierung

Neben den Mitgliedsbeiträgen wird die BAfF finanziell durch Fördermittel der Europäischen Union, der UNO, Aktion Mensch, amnesty international, Pro Asyl, Diakonisches Werk der EKD, Arbeiterwohlfahrt, Paritätischer Wohlfahrtsverband und durch private Spender unterstützt.

Was wir machen

Durch die Projekte und Aktivitäten der BAfF werden die Kräfte der deutschen Behandlungszentren für traumatisierte Folteropfer gebündelt. Sie fördert den fachlichen Austausch von Erfahrung und Wissen unter den Zentren, vertritt gemeinsame Anliegen im Sinne einer Verbesserung der Lebenssituation der Überlebenden politisch motivierter Gewalt und entwickelt Qualitätsstandards für eine angemessene Behandlung traumatisierter Flüchtlinge. Darüber hinaus fördert sie die Wahrnehmung der Folgen von organisierter Gewalt und des Lebens im Exil in der Öffentlichkeit und den entsprechenden Fachkreisen.

 

Unser Leitbild
  • Wir fühlen uns der Wahrung der Menschenrechte, insbesondere des Rechtes auf Leben, körperliche Unversehrtheit und Gesundheit der bei uns Hilfe suchenden Menschen verpflichtet.
  • Wir fördern und unterstützen eine umfassende Verantwortung der Gesellschaft für die in Deutschland Schutz suchenden Flüchtlinge und Opfer von Menschenrechtsverletzungen.
  • Wir nehmen Aufgaben wahr, die allen Mitgliedsorganisationen gemeinsame Anliegen sind und die die Wirkungs- und Einflussmöglichkeiten der einzelnen Organisationen sinnvoll erweitern.