Stellenausschreibung: Referent*in für Rechtspolitik bei der BAfF gesucht

Für die Geschäftsstelle der BAfF in Berlin suchen wir zum 1. März 2019 (bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt) eine/n

 

Referent/in für Rechtspolitik (50 %)

 

als Elternzeitvertretung.

 

Die Stelle ist projektfinanziert und ist bis zum 31.12.2019 befristet. Die Bewilligung der Projektmittel ist Voraussetzung für die Besetzung. (Die Stellenausschreibung als pdf)

 

Sie wissen, was das Aufenthaltsrecht und das Asylbewerberleistungsgesetz festlegt, sind idealerweise außerdem fit in medizin- und sozialrechtlichen Fragen und können die Rechtssprache in politische Forderungen übertragen. Sie sind an den aktuellen politischen Diskussionen über Asyl und Flucht und an der Arbeit einer Menschenrechtsorganisation sehr interessiert und können dezidierte Einschätzungen zu Gesetzesänderungen geben. Somit tragen Sie dazu bei, dass die BAfF zentrale Botschaften an Politik und Öffentlichkeit vermitteln und die Interessen von traumatisierten Geflüchteten vertreten kann. Sie unterstützen die Advocacy-Arbeit der BAfF und helfen, langfristig für eine Verbesserung der Versorgungssituation von Geflüchteten in Deutschland zu sorgen. Zudem stehen Sie als Ansprechpartner*in für die Psychosozialen Zentren in rechtlichen Fragen – auch durch das Angebot von Schulungen – zur Verfügung.

 

Ihre Aufgaben:

  • Beratung der Mitgliedszentren der BAfF sowohl zu ausländerrechtlichen Fragestellungen als auch zu Themenkomplexen der Finanzierung von Psychotherapien und damit zusammenhängenden Fragestellungen sowie zum Datenschutz
  • Konzeption und Durchführung von Schulungen und Vorträgen für unterschiedliche Zielgruppen
  • Zuarbeit zur Pressearbeit und Aufarbeitung von juristisch komplexen Themen für die Mitgliedszentren der BAfF
  • Positionsentwicklung und Erarbeitung von Stellungnahmen zu übergreifenden Policy- und Grundsatzfragen im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts, Gesundheits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten
  • Kontaktpflege, Kommunikation und Kooperation mit weiteren NGOs, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung und die Vertretung der Interessen der BAfF in diesem Kontext
  • Mitarbeit an und Koordination der Akquise von öffentlichen Mitteln und Projektfinanzierungen
  • Mitarbeit in der Geschäftsstelle, Organisation und Projektarbeit.

 

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes juristisches, politik- oder sozialwissenschaftliches Hochschulstudium
  • vertiefte Kenntnisse des Asyl-, Aufenthalts- und Asylbewerberleistungsrechts und der entsprechenden europäischen Richtlinien
  • große Bereitschaft, sich in neue Themenkomplexe eigenständig einzuarbeiten
  • sehr gute Kenntnisse der aktuellen politischen Fachdebatten
  • Fähigkeit zur Arbeit in einem multiprofessionellen Team
  • Bereitschaft zu bundesweiten Dienstreisen.

 

Bevorzugt berücksichtigt werden Bewerber*innen, die

  • das 2. Juristische Staatsexamen erlangt haben
  • über mehrjährige Berufserfahrungen, vorzugsweise in NGOs, in der Menschenrechtsarbeit und der Lobbyarbeit im Bereich Flucht und Asyl verfügen
  • Kenntnisse zum deutschen Gesundheitssystem haben
  • über gute Englischkenntnisse verfügen.

 

Wir bieten:

  • Bezahlung in Anlehnung an den TVöD 13
  • Vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeiten in verschiedenen Arbeitsfeldern
  • Ein qualifiziertes, engagiertes und aufgeschlossenes Team
  • Ein angenehmes Arbeitsklima und flexible Arbeitszeitgestaltung.

 

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit dem Betreff „Bewerbung Referent*in Rechtspolitik“, zusammengefügt in einer pdf-Datei (max. 3 MB, im Format Bewerbung_Vorname_Nachname.pdf) per Email an bewerbung@baff-zentren.org . Bewerbungsschluss ist der 08.01.2019.

 

Die Gespräche finden voraussichtlich zwischen dem 14.01.2019 und dem 17.01.2019 in Berlin statt.

 

Für Fragen zum Bewerbungsprozess wenden Sie sich bitte an Nina Hager (030 – 83195944) oder Silvia Schriefers (030 – 82097353).

 

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz:

 

Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen geben Sie uns die Einwilligung, Ihre von Ihnen übersendeten personenbezogenen Daten zum Zweck der Durchführung des Bewerbungsverfahrens zu verarbeiten (vgl. Art. 6 DSGVO).

Sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden Ihre elektronisch übermittelten Daten gelöscht, es sei denn, sie werden zum Zweck der Anstellung weiter benötigt.