Aus der BAfF – Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer wird der Bundesverband Psychosozialer Zentren – Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V.
Der neue Name bringt auf den Punkt, wofür der Verband steht: die bundesweite Vertretung Psychosozialer Zentren, die Menschen unterstützen, die Folter, Krieg und Flucht erlebt haben.
„Der Bedarf an psychosozialer Versorgung war selten so hoch wie heute – gleichzeitig stoßen unsere Mitgliedszentren an ihre Grenzen“, sagt Ulrike Schneck, Vorsitzende des Verbandes. „Mit dem neuen Namen machen wir klar: Es geht nicht nur um Hilfe im Einzelfall, sondern um politische Verantwortung. Menschen, die schwerste Gewalt erlebt haben, haben ein Recht auf Versorgung.“
Der Bundesverband fordert, die psychosoziale und therapeutische Versorgung geflüchteter Menschen endlich strukturell abzusichern. Noch immer hängen Angebote vielerorts von Projektfinanzierungen ab, während der Bedarf weiter steigt. Für besonders schutzbedürftige Menschen bedeutet das lange Wartezeiten oder gar keinen Zugang zu notwendiger Unterstützung.
Der Namenswechsel ist mehr als ein formaler Schritt: Er unterstreicht den Anspruch, die Stimme der psychosozialen Zentren in politischen Debatten deutlich hörbarer zu machen. Der Verband wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Versorgung nicht vom Aufenthaltsstatus oder Wohnort abhängt, sondern als grundlegendes Recht anerkannt wird.
Neue Anschrift
Ab dem 15. April 2026 lautet die neue Adresse:
Bundesverband Psychosozialer Zentren
Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V.
Am Sudhaus 2
12053 Berlin
Über den Verband
Der Bundesverband Psychosozialer Zentren ist der bundesweite Zusammenschluss Psychosozialer Zentren in Deutschland. Die Zentren bieten Beratung, Therapie und Unterstützung für Menschen, die Folter, Krieg und andere schwere Gewalt erlebt haben und nach Deutschland geflüchtet sind.