BAfF-Akademie – Flucht und Psychosoziale Gesundheit

Unter dem Dach der BAfF Akademie – Flucht und Psychosoziale Gesundheit vereinen wir das gebündelte Wissen aus der Behandlungs- und Beratungspraxis der Psychosozialen Zentren. Neben der Vermittlung von theoretischen und traumasensiblen Grundlagen geht es um die Stärkung der Handlungssicherheit und das Aneignen von Handlungsstrategien im Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten. Wir passen die Schulungsinhalte laufend den Praxisbedarfen an und sprechen Fachkräfte aus der Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Beratung, Psychotherapie und Psychiatrie an.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen wie medico international und der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig Krankenhaus versuchen wir, eine große Brandbreite an Akteur*innen aus der psychosozialen Versorgungspraxis zu erreichen. Dafür bieten wir 1,5-tägige und bedarfsorientierte Weiterbildungen für verschiedene Zielgruppen zu bezahlbaren Preisen an.

Für 2018 sind folgende Weiterbildungen vorgesehen:


10.-11.07.2018 – für Lehrer*innen in Integrationskursen (012018)

Speziell für die Bedarfe von LehrerInnen in Intgrationskursen wurde eine Fortbildung konzipiert, die eine Einführung in die Arbeit mit geflüchteten Menschen mit traumatischen Erfahrungen gibt. Es werden folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen zur Erkennung von Trauma und Traumafolgestörungen
  • Vermittlung von allgemeinen Prinzipien und Besonderheiten im Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten
  • Besonderheiten im Umgang und Facetten der Arbeit mit Menschen, die Opfer von menschengemachter und kollektiver Gewalt geworden sind
  • Besondere Achtsamkeit in der Beziehung (Nähe und Grenzziehung) und im Rollenverständnis der helfenden/ unterstützenden AkteurInnen
  • Erkennen von Frühwarnzeichen einer eigenen psychischen Erschöpfung (Burnout) und die Vermittlung von Techniken zur Selbstfürsorge
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen der psychosozialen Arbeit mit Geflüchteten wie das Asyl- und Aufenthaltsgesetz, sowie wichtige europäische internationale Richtlinien
  • Barrieren und Zugänge zum regulären Gesundheitssystem für Geflüchtete in Deutschland
  • Psychosoziale Versorgung von geflüchteten Menschen als Menschenrechtsarbeit am Beispiel der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer

Änderungen vorbehalten.
Kosten: 190 €


09.-10.10.2018 – für ehrenamtliche Helfer*innen (022018)

Ein Großteil der nach Deutschland geflüchteten Menschen ist durch verschiedene erschütternde Erfahrungen vor, während und nach ihrer Flucht psychisch stark belastet, einige sind durch das Erlebte traumatisiert. Eine unglaublich hohe Anzahl an Menschen engagiert sich ehrenamtlich und unterstützt Geflüchtete, um ihnen ein einigermaßen gutes Ankommen in Deutschland zu ermöglichen. Manchmal berichten Geflüchtete bei diesen Begegnungen auch von ihren Erfahrungen – bei manchen ehrenamtlichen HelferInnen kann dies zu Belastung, Sorgen und Betroffenheit führen. Vor diesem Hintergrund entstehen viele praktische Fragen: Wie kann eine traumasensible und empowernde Unterstützung und Begleitung Geflüchteter aussehen? Ab wann muss eine professionelle psychologische Hilfe hinzugezogen werden? Wie kann die eigene Handlungsfähigkeit und -sicherheit gestärkt werden? Wenn Sie sich als EhrenamtlicheR diese und ähnliche Fragen stellen, können Sie sich für unsere Schulung am 09. (9:00-17:15Uhr) und 10. Oktober (9:00-13:00) 2018 in Berlin anmelden. Im Rahmen der BAfF Akademie – Flucht und Psychosoziale Gesundheit werden Sibel Atasayi (Diplom-Psychologin & Psychotherapeutin i.A.) und Lea Flory (Diplom-Psychologin & Friedens- und Konfliktforscherin) als Referentinnen zur Verfügung stehen. Sie werden Grundlagen zur Erkennung von Trauma und Traumafolgestörungen vermitteln und Besonderheiten im Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten vorgestellen. Speziell für die Bedarfe von ehrenamtlichen HelferInnen in der Flüchtlingshilfe wurde eine Fortbildung konzipiert, die eine Einführung in die Arbeit mit geflüchteten Menschen mit traumatischen Erfahrungen gibt. Es werden folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen zur Erkennung von Trauma und Traumafolgestörungen
  • Vermittlung von allgemeinen Prinzipien und Besonderheiten im Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten
  • Besonderheiten im Umgang und Facetten der Arbeit mit Menschen, die Opfer von menschengemachter und kollektiver Gewalt geworden sind
  • Besondere Achtsamkeit in der Beziehung (Nähe und Grenzziehung) und im Rollenverständnis der helfenden / unterstützenden AkteurInnen
  • Erkennen von Frühwarnzeichen einer eigenen psychischen Erschöpfung (Burnout)
  • Vermittlung von Techniken zur Selbstfürsorge und zum achtsameren Umgang mit eigenen Ressourcen
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen der psychosozialen Arbeit mit Geflüchteten wie das Asyl- und Aufenthaltsgesetz, sowie wichtige europäische internationale Richtlinien

Kosten: 30 € (Materialien und Verpflegung inklusive)

Änderungen vorbehalten. Anmeldung per Mail an fortbildung@baff-zentren.org


22. - 23.10.2018 – Schulung für Sozialarbeiter*innen (032018)

Ein Großteil der nach Deutschland geflüchteten Menschen ist durch verschiedene erschütternde Erfahrungen vor, während und nach ihrer Flucht psychisch stark belastet, viele sind durch das Erlebte traumatisiert. Sozialarbeiter*innen gehören zu den ersten Kontaktpersonen für Geflüchtete und sind als Berufsgruppe maßgeblich daran beteiligt, beim Aufbau einer sicheren und lebenswerten Zukunft zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund entstehen viele praktische Fragen: Wie kann ein traumasensibles und empowerndes Arbeiten mit geflüchteten Klient*innen aussehen? Ab wann muss eine professionelle psychologische Hilfe hinzugezogen werden? Wie kann die eigene Handlungsfähigkeit und -sicherheit gestärkt werden? Wenn Sie sich als Sozialarbeiter*in diese und ähnliche Fragen stellen, können Sie sich noch für unsere Schulung am 22. und 23. Oktober 2018 in Berlin anmelden. In der Schulung werden Grundlagen zur Erkennung von Trauma und Traumafolgestörungen vermittelt und Besonderheiten im Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten vorgestellt. Speziell für den Arbeitskontext von Sozialarbeiter*innen wurde eine Fortbildung konzipiert, die eine Einführung in die Arbeit mit geflüchteten Menschen mit traumatischen Erfahrungen gibt. Es werden folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen zur Erkennung von Trauma und Traumafolgestörungen
  • Vermittlung von allgemeinen Prinzipien und Besonderheiten im Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten
  • Ressourcenorientierte Stabilisierungstechniken, einschließlich psychoedukativer Maßnahmen für den Umgang mit Traumafolgesymptomen
  • Einschätzung und Planung adäquater Beratungs- und Vermittlungsstrategien
  • Barrieren und Zugänge zum regulären Gesundheitssystem für Geflüchtete in Deutschland; Vermittlung in die Psychosoziale Versorgung
  • Besondere Achtsamkeit in der Beziehung (Nähe und Grenzziehung) und im Rollenverständnis der helfenden/ unterstützenden Akteur*innen
  • Erkennen von Frühwarnzeichen einer eigenen psychischen Erschöpfung (Burnout) und die Vermittlung von Techniken zur Selbstfürsorge

Änderungen vorbehalten.
Kosten: 245 €


03. - 04.12.2018 – für Lehrer*innen in Integrationskursen (042018)

Speziell für die Bedarfe von Lehrer*innen in Integrationskursen wurde eine Fortbildung konzipiert, die eine Einführung in die Arbeit mit geflüchteten Menschen mit traumatischen Erfahrungen gibt. Es werden folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen zur Erkennung von Trauma und Traumafolgestörungen
  • Vermittlung von allgemeinen Prinzipien und Besonderheiten im Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten
  • Besonderheiten im Umgang und Facetten der Arbeit mit Menschen, die Opfer von menschengemachter und kollektiver Gewalt geworden sind
  • Besondere Achtsamkeit in der Beziehung (Nähe und Grenzziehung) und im Rollenverständnis der helfenden/ unterstützenden Akteur*innen
  • Erkennen von Frühwarnzeichen einer eigenen psychischen Erschöpfung (Burnout) und die Vermittlung von Techniken zur Selbstfürsorge
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen der psychosozialen Arbeit mit Geflüchteten wie das Asyl- und Aufenthaltsgesetz, sowie wichtige europäische internationale Richtlinien
  • Barrieren und Zugänge zum regulären Gesundheitssystem für Geflüchtete in Deutschland
  • Psychosoziale Versorgung von geflüchteten Menschen als Menschenrechtsarbeit am Beispiel der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer

Änderungen vorbehalten.
Kosten: 190 €

 

 

 

Allgemeine Informationen zur Akademie und Anmeldung

Anmeldungs- und Teilnahmemodalitäten

ANMELDUNG

Ihre Anmeldung kann per Brief oder per Mail erfolgen. Die Anmeldung ist verbindlich, sobald das fällige Entgelt auf dem Konto der BAfF eingegangen ist und dem Teilnehmer/ der Teilnehmerin eine schriftliche Bestätigung vorliegt. Die folgenden Bedingungen gelten für alle Veranstaltungen der BAfF, sofern in der Veranstaltungsbeschreibung nicht auf abweichende Bedingungen hingewiesen wird. Mitarbeitende aus den Psychosozialen Zentren, welche Mitglieder beim Dachverband sind, erhalten eine Ermäßigung der Teilnahmegebühr von 10%.

LEISTUNGSUMFANG DER TEILNAHMEBESCHEINIGUNG

Die Teilnahme an der Veranstaltung umfasst die Bereitstellung von Seminarunterlagen und die Verpflegung entsprechend der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung. Die Ausstellung der Teilnahmebescheinigung erfolgt im Anschluss an die Veranstaltung und ist mit eingeschlossen.

Teilnahmevoraussetzungen: Die Weiterbildungen sind jeweils zielgruppenspezifisch und setzen die Teilnahme an Einzel- und Gruppenübungen voraus. Im moderierten Erfahrungs- und Meinungsaustausch innerhalb der Teilnehmergruppe gelten die Regeln des Datenschutzes und die des respektvollen und wohlwollenden Umgangs während des gesamten Veranstaltungszeitraumes.

ZAHLUNG

Die Teilnehmergebühren sind von den Teilnehmer*innen auf das unten angegebene Konto zu überweisen. Eine Anmeldung ist dann verbindlich, wenn die Zahlung auf dem Konto eingegangen ist und den Teilnehmer*innen eine schriftliche Bestätigung der BAfF vorliegt. Die Teilnahmegebühren sowie gegebenenfalls Ermäßigungen zu den einzelnen Veranstaltungen sind den Veranstaltungsinformationen zu entnehmen. Die Teilnahmegebühr muss bis spätestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn auf dem untenstehenden Konto eingegangen sein.

Überweisungsvorlage:

BAfF e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE86 1002 0500 0003 2096 00

BIC: BFSWDE33BER

Verwendungszweck: Vor-, Nachname; Fortbildungsnummer

ABSAGE ODER VERÄNDERUNGEN DURCH DIE VERANSTALTERIN (BAfF)

Sollte die angemeldete Teilnehmer*innenzahl sechs Personen oder weniger umfassen, behalten wir uns vor, die Veranstaltung 10 Tage vor Beginn abzusagen.  Teilnahmegebühren, welche bereits gezahlt wurden, werden in voller Höhe erstattet oder in Absprache mit den Teilnehmenden als verbindliche Buchung für die nächste Schulung gewertet. Ebenfalls behalten wir uns vor, bei unvermeidbaren organisatorischen Erfordernissen einzelne Programmpunkte zu ändern oder Referent*innen auszutauschen.

RÜCKTRITT/ STORNIERUNG

Ein Rücktritt von einer Anmeldung ist ausschließlich schriftlich möglich (per Post oder per Mail). Folgende Kosten sind mit verschiedenen Rücktrittsfristen verbunden:
Bei Rücktritt bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn fallen Bearbeitungskosten in Höhe von 15 € an. Bei Rücktritt bis 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn werden 50 % der Teilnehmergebühren fällig.
Bei späterer Rücktrittserklärung oder Nichtteilnahme wird die gesamte Teilnahmegebühr fällig.
Maßgeblich bei schriftlichen Absagen per Post ist jeweils der Post-/Maileingang bei der BAfF. Das Stellen einer Ersatzperson ist in Absprache mit der BAfF e.V. generell möglich.

 

RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Datenschutz

Übergebene und zur Anmeldung und Durchführung von Veranstaltungen notwendige personenbezogene Daten werden von der BAfF auf Grundlage der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen elektronisch gespeichert, verarbeitet und genutzt. Mit der Anmeldung können Sie sich entscheiden, ob Sie in Zukunft von uns per E-Mail über zukünftige Veranstaltungen informiert werden wollen oder nicht. Sonstige Daten werden lediglich für diesen Zweck verwendet und für die Dauer der Bearbeitung in elektronischer Form gespeichert.

Urheberrechte

Die Weitergabe und Verwertung unserer Leistung, insbesondere deren gewerbliche Nutzung und Veröffentlichung von Unterlagen, ist nur mit unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung zulässig.

Alle Kursunterlagen sowie Veröffentlichungen im Internet sind urheberrechtlich geschützte Texte und Daten. Die Kursunterlagen sind daher ausschließlich zur persönlichen Verwendung bestimmt. Jegliche Vervielfältigung, Nachdruck oder Übersetzung und Weitergabe an Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung durch uns, sind nicht gestattet.


Entstehungsgeschichte

Die BAfF-Akademie – Flucht und Psychosoziale Gesundheit verfolgt das Ziel, die auf jahrzehntelanger Praxis aufbauende Expertise der momentan 34 psychosozialen Zentren zu systematisieren, und gebündelt in Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen zahlreichen relevanten Akteuren zugänglich zu machen. Bislang hat die BAfF eher nach dem Anfrageprinzip agiert, und bei Bedarf Angebote zur Sensibilisierung, Qualifizierung und Weiterbildung in der psychosozialen Versorgung für Geflüchtete bereitgestellt. Nun steigen die Anfragen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zu Themen der Versorgungsstrukturen/ -situation von Geflüchteten, asyl- und aufenthaltsrechtlichen Rahmenbedingungen der psychosozialen Arbeit, der Arbeit mit DolmetscherInnen und niedrigschwelligen Angeboten, massiv an. Diesen breiteren und erhöhten Bedarf beabsichtigt die BAfF e.V. gebündelt mit der BAfF-Akademie – Flucht und Psychosoziale Gesundheit aufzugreifen, und in diesem Rahmen Leitlinien, Qualitätsstandards und gute Modelle der Praxis in die (Fach-)Öffentlichkeit zu transportieren. Die BAfF-Akademie verfolgt das Ziel die UnterstützerInnen, HelferInnen und MitarbeiterInnen in der psychosozialen Beratungs- und Behandlungspraxis mit Weiterbildungsangeboten zu qualifizieren und zu entlasten. In der Zwischenzeit beschäftigen sich Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen wie auf dem Arbeits- und Wohnmarkt sowie in Bildungseinrichtungen mit der Unterstützung und Eingliederung von Geflüchteten in unsere Gesellschaft. Es gilt eine Bandbreite an Zielgruppen anzusprechen, unterstützen und zu sensibilisieren um in der Arbeit mit psychisch belasteten und traumatisierten Geflüchteten bedarfsgerecht und kompetent handeln zu können.

Organisationsstruktur

Im Pilotjahr 2017 hat die Die BAfF Akademie – Flucht und Psychosoziale Gesundheit ihr Schulungscurriculum den Bedarfen der verschiedenen Unterstützergruppen aus der psychosozialen Versorgungspraxis angepasst. In Kooperation mit unterschiedlichen Organisationen wie z.B. die Menschenrechtsorganisation medico international und die Psychiatrische Universitätsklinik (PUK) der Charité im St.-Hedwig Krankenhaus wurden an Schulungsinhalten und –konzepten weiter gepfeilt. Das Curriculum richtet sich nach den Arbeits-, Kernbereichen und Handlungssträngen innerhalb der psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung von Geflüchteten, an denen die Mitgliedszentren und die BAfF arbeiten.
Die Schulungen erstrecken sich über 1,5 Tage und finden in den Räumlichkeiten der Haus der Diakonie statt. Sie sind zielgruppenspezifisch, bedarfsorientiert und beinhalten selbsterfahrungsbasierte Einzel- und Gruppenübungen, in denen durch einen moderierten Meinungs- und Erfahrungsaustausch persönliche Praxisbeispiele reflektiert und kritisch hinterfragt werden um gemeinsam Handlungsstrategien und praxisrelevante Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Neben der Vermittlung von Prinzipien und wichtigen Aspekten der Haltung und Beziehungsgestaltung in der Arbeit mit Geflüchteten, werden auch relevante theoretische Grundlagen der psychosozialen Arbeit auf dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Kenntnisse vermittelt. Ziel ist es den eigenen Handlungsspielraum im traumasensiblen und empowernden Umgang mit KlientInnen zu erweitern und die Handlungssicherheit zu fördern. Gleichzeitig wird großen Wert auf die Schaffung von Reflektions- und Schutzräume gelegt, in denen die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Bereichen der Flüchtlingsarbeit miteinander vernetzt werden und in den fachlichen Austausch über ihre eigenen Praxiserfahrungen treten können. Diese können beispielsweise Krisensituationen sein, Unsicherheiten und Belastungen, aber auch gute Strategien und Ansätze in der Arbeit mit Geflüchteten. Somit werden nicht nur Grundlagen über relevante Themenbereiche vermittelt, sondern auch Raum für eine vertiefte Erörterung und Auseinandersetzung mit und über die Praxis geschaffen. Ein weiteres Qualitätsmerkmal der BAfF Akademie ist das Prinzip des Tandems: Jede Schulung wird im Team von zwei Referentinnen durchgeführt, die fachliche und praktische Expertise in relevanten Themenbereichen wie z.B. Psychotraumatologie, Psychotherapie, psychosoziale Versorgungsstrukturen, Gesundheits- und Versorgungsforschung, asyl- und aufenthaltsrechtliche Rahmenbedingungen haben und sich in ihren Arbeitsschwerpunkten und –profilen ergänzen.


ANSPRECHPARTNERIN:

Sibel Atasayi

fortbildung@baff-zentren.org