BAfF-Tagung 22.-24.04.2018: Von Aleppo nach Eisenhüttenstadt – und dann? Wege in Sicherheit und Versorgung

Wir laden alle Interessierte herzlich zu unserer Jahrestagung „Von Aleppo nach Eisenhüttenstadt – und dann? Wege in Sicherheit und Versorgung“ vom 22. bis 24. April 2018 nach Potsdam ein.

Gemeinsam mit Gesundheits- und Menschenrechtsexpert*innen möchten wir auf dieser Tagung der Frage nachgehen, was uns als Sozialarbeiter*innen, als Therapeut*innen, als Jurist*innen und als Ärzt*innen, als Bewegung und als Gesellschaft erwartet angesichts eines zunehmend repressiven Grenz- und Migrationsmanagements?

Der Weg der Tagung wird entlang der Grenzen, Mauern und systemischen Barrieren aufgenommen, die Geflüchtete im Zugang zum Asylrecht und zum Menschenrecht auf Gesundheit überwinden müssen. Er beginnt an den Brennpunkten der vorgelagerten Sicherheitsgürtel an den EU-Außengrenzen, führt über die Sackgassen des Dublin-Systems und die Verteilungskämpfe um ein gemeinsames europäisches Asylrecht und macht schließlich Halt beim Konzept der Ankunfts-, Entscheidungs- und ggf. Rückführungszentren. Von hier aus wird gefragt, wie zugänglich und erreichbar auf diesem Weg Unterstützungsstrukturen in- und außerhalb staatlicher Verantwortung sind und was es braucht, um unabhängige und bedarfsgerechte Beratungs- und Behandlungsangebote für besonders vulnerable Flüchtlingsgruppen zu stärken.

Über all dem steht die Frage, wo der Raum ist, den psychisch belastete Geflüchtete im Gesundheitssystem brauchen – und wie genau in einem fragmentierten, marktorientierten Gesundheitssystem Platz geschaffen werden kann für das, was nichtstaatliche Organisationen wie die Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer seit Jahrzehnten über die Grenzen der Professionen hinweg und ohne Ansehen von Nationalität, Aufenthaltsstatus, Sprache und Herkunft bereitstellen.

Der Flyer als pdf

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