Abgewiesen. Weitergeschickt. Vertröstet. Verloren im deutschen Gesundheitssystem

BAfF_Abgewiesen-Weitergeschickt-Vertroestet_titelbildMit dem Bericht „Abgewiesen. Weitergeschickt. Vertröstet. Verloren im deutschen Gesundheitssystem“ hat die BAfF die Versorgungssituation für geflüchtete Menschen in den ostdeutschen Bundesländern erhoben. Der Versorgungsbericht wurde dabei in einer politisch hochbrisanten Zeit verfasst. Während Deutschland noch vor wenigen Monaten offensiv gegenüber den anderen EU-Mitgliedsländern für eine Aufnahme von Geflüchteten und für eine Öffnung der Grenzen nach Außen warb, war das Agieren der politischen Entscheidungsträger nach Innen zunehmend restriktiv getönt und von hohem Druck gekennzeichnet. Hinzu kommt der enorme Anstieg der Gewalt gegenüber Geflüchteten in den letzten Wochen und Monaten.

Mit dem Fokus auf die ostdeutschen Bundesländer zeigt dieser Bericht der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) den Versorgungsbedarf auf und liefert eine Übersicht, welche Versorgungs- und Rehabilitationsleistungen Geflüchteten zukommen sollten.

Daten aus den ostdeutschen Behandlungszentren für Geflüchtete werden durch Hintergrundanalysen zu Lebensbedingungen Geflüchteter in Ostdeutschland und Osteuropa ergänzt und die zentralen Defizite in der Versorgung herausgestellt. Fallbeispiele aus der Versorgungspraxis veranschaulichen die aktuelle Situation.

Der Bericht gibt zudem Empfehlungen auf Basis der Ergebnisse der Datenerhebung, welche Maßnahmen für eine angemessen Versorgung eingeleitet werden müssen.

Den Versorgungsbericht „Abgewiesen – Weitergeschickt – Vertröstet“ können Sie HIER als PDF einsehen.