„Ist Gesundheit teilbar?!“ (KaSQu)

qualität, struktur, kapazität

Kapazität, Struktur und Qualität:

Meilensteine eines ganzheitlichen Konzepts (KaSQu)

Seit Juni 2015 arbeiten 13 Partner zusammen mit der BAfF an einem dreijährigen Projekt, das bundesweit eine ganzheitliche Weiterentwicklung der Behandlungsangebote zum Ziel hat, diese qualitativ und strukturell verbessern und sie zahlenmäßig ausbauen will.

Hintergrund des Projektes ist, die Lücke der aktuell geringen Verfügbarkeit passender Behandlungsangebote für Geflüchtete, der eingeschränkten Zugänglichkeit zur Regelversorgung und die oftmals fehlende Expertise in der spezialisierten Behandlung u.a. in Zusammenarbeit mit DolmetscherInnen anzugehen und zu füllen.

Seit 20. Juli 2015 verpflichtet sich die BRD durch die Umsetzung der EU-Aufnahmerichtlinie, die speziellen Bedürfnisse schutzbedürftiger Asylsuchender zu identifizieren und ihnen die erforderliche Unterstützung zu gewähren. Diese Unterstützung muss bedarfsgerechte Angebote in angemessener Qualität gewähren, die verfügbar, zugänglich, erreichbar und ethisch angemessen sind.

An diesen Punkten setzt das Projekt mit der Umsetzung des übergeordneten Ziels der Weiterentwicklung psychosozialer Versorgung in Richtung bedarfsgerechter, ganzheitlicher Behandlungsangebote an.

Das Projekt gliedert sich dabei in drei Arbeitsbereiche:

qualität, struktur, kapazität
Projektpartner sind:

  • Evangelisches Zentrum für Beratung und Therapie am Weißen Stein (Frankfurt /M. )
  • FaZIT – Fachberatungsdienst Zuwanderung, Integration und Toleranz (Potsdam)
  • IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. (Oldenburg)
  • KFB – Kooperation für Flüchtlinge in Brandenburg  (Berlin)
  • MFH Bochum – Medizinische Flüchtlingshilfe e.V.
  • NTFN – Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (Hannover)
  • PSZ Düsseldorf – Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge
  • PSZ Halle – Psychosoziales Zentrum für Migrantinnen und Migranten Sachsen-Anhalt
  • REFUGIO Bremen – Psychosoziales Zentrum für ausländische Flüchtlinge e.V.
  • REFUGIO München – Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer e.V.
  • Refugio Thüringen – Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge e.V.
  • XENION Berlin – Psychotherapeutische Beratungsstelle für politisch Verfolgte
  • zfm – Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste (Berlin)

Ziel ist es, die Arbeit der verschiedenen Fachforen über den Projektzeitraum kontinuierlich zu vernetzen, damit ein abschließend ein Gesamtkonzept entstehen kann.

Kontakt:

Für weitere Informationen können Sie uns gern unter info@baff-zentren.org kontaktieren.

Ansprechpartnerinnen:

Silvia Schriefers („Qualität“), Jenny Baron („Struktur“) und Esther Kleefeldt („Kapazität“)

Projektförderer:

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Europa foerdert

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Europäische Union_

 

 

Mehrwert:

Die EU-Förderung versetzt die BAfF in die Lage, ein strukturfokussiertes Projekt durchzuführen im Sinne der nachhaltigen Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung besonders schutzbedürftiger Geflüchteter. Das Projekt wäre ohne diese Förderung nicht realierbar gewesen.