Aktuelle Informationen
Vereinte Nationen fordern die Regierung zur Gleichstellung von Asylsuchenden auf
Der Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte der UN übt scharfe Kritik an den unzureichenden Sozialleistungen für AsylbewerberInnen in Deutschland. Nach Einschätzung der internationalen BeobachterInnen bestehe insbesondere bezogen auf die gravierenden Mängel in der medizinischen Versorgung, auf die unangemessenen und überfüllten Unterkünfte sowie den eingeschränkten Zugang von AsylbewerberInnen zum Arbeitsmarkt unbedingter Handlungsbedarf.
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Kinderrechte sind die Rechte aller Kinder, auch der Kinder auf der Flucht!
Flüchtlingskinder kommen aus Ländern, in denen ihre Rechte massiv verletzt werden, in denen Krieg und Terror herrschen, in denen sie kaum eine Zukunftsperspektive haben. Jetzt sind sie in einem fremden Land und wissen nicht, was aus ihnen werden soll.
Seit 1992 gilt in Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention - allerdings mit Einschränkungen. Vor allem Flüchtlingskinder sind dadurch benachteiligt, im Asylverfahren und im täglichen Leben. Im Mai 2010 nahm die Bundesregierung diese Einschränkungen formal zurück. Doch an der Situation der Kinder will sie nichts ändern.
Deshalb fordert die Kampagne „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!" umfassende Gesetzesänderungen und praktische Verbesserungen.
Lesen Sie hier die Forderungen der Kampagne oder besuchen Sie diese direkt auf der Homepage http://www.jetzterstrechte.de.
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ECCHR-Jahresbericht 2009/2010 erschienen
Menschenrechte bleiben allzu oft nur eine juristische Abstraktion. Viele glauben, jemand werde sich schon für ihre Einhaltung einsetzen.
Doch auch die Arbeit mit unseren KlientInnen zeigt, dass sie Tag für Tag aktiv gegen alle möglichen Widerstände durchgesetzt werden müssen.
Das ECCHR ist eine gemeinnützige Organisation, die Menschenrechte mit juristischen Mitteln schützen und voranbringen will. Sie versucht in ausgewählten Fällen u.a. mithilfe von Klagen vor europäischen Gerichten oder der Initiierung von Strafverfahren rechtliche Antworten zu finden. Sie will den Betroffenen Mut machen, ihre Rechte zu artikulieren und durchzusetzen, damit sie ihre Würde zurückgewinnen und sich aus der Opferrolle befreien können. Verfahren dieser Art beeinflussen nicht nur den juristischen Diskurs, sondern erfüllen auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion: sie tragen zur Auseinandersetzung mit Praktiken von Menschenrechtsverletzungen bei und fördern dadurch ebenso eine Aufarbeitung kollektiver Traumata wie den sozialen Widerstand gegen menschenrechtliche Missstände.
Erfahren Sie hier mehr über die Organisation oder informieren Sie sich direkt in ihrem
Jahresbericht.
Diplomarbeit zu Traumafolgestörungen im Asylverfahren online
Die Bedürfnisse traumatisierter Flüchtlinge müssen im Asylverfahren frühzeitig erkannt und berücksichtigt werden, um Traumafolgestörungen vorzubeugen.
Vor diesem Hintergrund stellt diese Diplomarbeit ein seit 2009 vom Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge (BNS) etabliertes Praxismodell der Sekundärprävention von Traumafolgestörungen bei traumatisierten Asylbewerbern vor. Sie zeigt auf, welche posttraumatischen Schutzfaktoren durch welche konkreten Maßnahmen wirksam werden können und leitet hieraus die fundierte Hoffnung auf eine sekundärpräventive Wirksamkeit des Verfahrens ab.
>> Lesen Sie hier die Diplomarbeit:
Traumafolgestörungen bei Asylbewerbern (678.77 kB)
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"Diotima-Ehrenpreis" der deutschen Psychotherapeutenschaft für die BAfF
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat der BAfF für ihr besonderes Engagement in der psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen,
politisch Verfolgten und Opfern von Menschenrechtsverletzungen den Diotima-Ehrenpreis verliehen.
Am 13. Mai 2011 nahm Elise Bittenbinder, Vorsitzende der BAfF, den Preis stellvertretend für die Mitgliedszentren der BAfF auf der Festveranstaltung zum 18. deutschen Psychotherapeutentag entgegen.
Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der BPtK, würdigte in seiner Rede zur Vergabe des Ehrenpreises „nicht nur die herausragenden Versorgungsleistungen“, den „Idealismus und das Engagement der MitarbeiterInnen der psychosozialen Behandlungszentren“ sondern auch deren „erheblichen Beitrag zur Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Behandlung von Flüchtlingen und Folteropfern“...
>> direkt zur Rede
Helfen wo es keine Heilung gibt? - Die Arbeit mit Opfern von Folter: kann sie Widersprüche auflösen? (629.23 kB)
(Foto: BPtK)
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Vom 10. bis 12. Mai fand in Amsterdam eine Konferenz des European Network of Rehabilitation Centres for Survivors of Torture statt. Die Konferenz stand im Lichte des Themas "Identification, Health Assessment and Documentation for Survivors of Torture: Early identification and assessment: Models and standards of good practice."
>> direkter Download des Conference Report
>> Informationen über das European Network of Rehabilitation Centres for Survivors of Torture
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"beHandeln statt verwalten!"
Kampagne zur Sicherung der Gesundheitsversorgung von besonders vulnerablen Flüchtlingen
Menschen, die durch Folter, Verfolgung oder Misshandlung unvorstellbare Qualen erlitten haben, sind häufig traumatisiert und bedürfen spezieller Hilfe und Behandlung. Täglich erleben wir in unserer Arbeit die Verzweiflung der Menschen, von denen wir immer nur einem kleinen Teil helfen können, da der deutsche Staat sich hartnäckig weigert seiner humanitären und mittlerweile auch rechtlichen Verantwortung nachzukommen.
Ziel der Kampagne "beHandeln statt Verwalten" ist die Sicherstellung einer medizinischen und therapeutischen Versorgung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge.  weitere Informationen
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Zeitzeugen der Menschenrechte berichten jetzt online!
Mit ihrem Zeitzeugenprojekt reagiert die BAfF auf das Bedürfnis von Flüchtlingen, ihre Erlebnisse von Gewalt, Flucht sowie des Lebens im Exil mitzuteilen, Schrecken und Leid, aber auch die Hoffnung auf ein neues Leben in die Öffentlichkeit tragen und für nachfolgende Generationen dokumentieren zu wollen.
Besuchen Sie das Projekt auf der Website, haben Sie teil am persönlichen Schicksal, den Geschichten und Gedichten der ZeitzeugInnen und erfahren Sie mehr über Hintergründe zur politischen Lage der jeweiligen Heimatländer. Sie werden sehen, wie sehr die Geschichten der Flüchtlinge zugleich Zeugnis ihrer eigenen Stärke sowie auch der besonderen Solidarität anderer Menschen sind.
Außerdem können Sie sich hier über weitere Details zum Projekt informieren.
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Die KünstlerInnen, die in der Galerie Upgang ausstellen, kommen aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen. Was sie vereint, ist ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit.
Werden Sie KunstsammlerIn und helfen Sie Überlebenden von Folter und anderen Formen schwerer Menschenrechtsverletzungen.
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